Tägliche Andacht

OBERFLÄCHLICH UND TIEF

Ob ihr nun esst, oder trinkt, oder was ihr auch tut, tut alles zur Herrlichkeit Gottes.

1 Korinther 10:31

Hüte dich vor dem Gedanken an eine fehlende göttliche Verordnung der oberflächlichen Belange des Lebens; sie sind ebenso sehr von Gott wie die tiefen. Nicht deine Ergebenheit gegenüber Gott lässt dich ablehnen oberflächlich zu sein, sondern dein Wunsch anderen Menschen die Tatsache deiner fehlenden Oberflächlichkeit einzuprägen, ein sicheres Zeichen deines geistlichen Wichtigtuertums. Hüte dich vor dem Hervorbringen von Verachtung in dir, sie kommt immer auf dieser Linie, und lässt dich als wandelnden Tadel für andere Menschen umhergehen wegen ihrer größeren Oberflächlichkeit. Hüte dich davor dich als tiefen Menschen darzustellen; Gott wurde ein Baby.

Oberflächlichkeit ist weder ein Zeichen der Bosheit, noch ein Zeichen fehlender Tiefen: Der Ozean hat ein Ufer. Die oberflächlichen Annehmlichkeiten des Lebens, Essen und Trinken, Gehen und Reden, sind alle von Gott verordnet. In diesen Dingen lebte Unser Herr. Er lebte in ihnen als Sohn Gottes, und Seine Aussage lautete "der Jünger steht nicht über seinem Meister."

Unsere Sicherung liegt in den oberflächlichen Dingen. Wir müssen das oberflächliche Leben des gesunden Menschenverstands auf eine dem gesunden Menschenverstand entsprechende Weise leben; wenn die tieferen Dinge kommen, gibt Gott sie uns getrennt von den oberflächlichen Belangen. Zeige die Tiefen niemals jemandem außer Gott. Wir sind so abscheulich ernst, so verzweifelt an unseren eigenen Charakteren interessiert, dass wir uns in den oberflächlichen Belangen des Lebens weigern wie Christen zu benehmen.

Nimm entschlossen niemanden ernst außer Gott, und als erste Person musst du den größten je gekannten Betrüger streng allein lassen, nämlich dich selbst.

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Beginne jeden Tag mit einer stillen Zeit, die auf Christus ausgerichtet ist.

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