DER AUFTRAG DES RUFES
“Der ich mich nun in meinen Leiden für euch freue, und in meinem Fleisch das auffülle was von den Bedrängnissen Christi um Seines Leibes willen noch aussteht.”
Kolosser 1:24
Wir machen Rufe aus unserer eigenen geistlichen Weihe, doch bei unserer rechten Stellung zu Gott wischt Er all diese beiseite, und unter einem fürchterlichen Schmerz nietet Er uns an ein nie erträumtes Ding, und für einen strahlenden aufblitzenden Augenblick sehen wir Sein Ziel, und wir sagen — "Hier bin ich, sende mich."
Dieser Ruf hat nichts mit persönlicher Heiligung zu tun, sondern damit zu gebrochenem Brot und ausgegossenem Wein gemacht zu werden. Gott kann uns niemals zu Wein machen wenn wir Einwände gegen die Finger erheben mit denen Er uns zerdrückt. Wenn Gott doch nur Seine eigenen Finger gebrauchen, und mich auf besondere Weise zu gebrochenem Brot und ausgegossenem Wein machen würde! Aber wenn Er jemanden gebraucht den wir nicht mögen, oder eine Reihe von Umständen denen wir uns wie wir sagten niemals unterwerfen würden, und diese zu den Zerdrückern macht, erheben wir Einwände. Wir dürfen niemals den Schauplatz unseres eigenen Martyriums wählen. Wenn wir jemals zu Wein gemacht werden sollen, werden wir zerdrückt werden müssen; du kannst keine Trauben trinken. Trauben werden erst dann zu Wein wenn sie ausgepresst worden sind.
Welche Art von Finger und Daumen hat Gott wohl für dein Auspressen gebraucht, und bist du dabei wie eine Murmel entkommen? Du bist noch nicht reif, und hätte Gott dich ausgepresst, wäre der Wein bemerkenswert bitter gewesen. Bei einer sakramentalen Persönlichkeit ist Gott in den Elementen des natürlichen Lebens gegenwärtig während ihres durch Vorsehung bewirkten Gebrochenwerdens in Seinem Dienst. Unser Eingepasstwerden in Gott muss unserem Dasein als gebrochenes Brot in Seinen Händen vorausgehen. Bleibe Gott gegenüber recht und lass Ihm freie Hand, und du wirst Seine Hervorbringung einer Seinen anderen Kindern nützlichen Art von Brot und Wein feststellen.