DESERTEUR ODER JÜNGER?
“Von jener Zeit an gingen viele Seiner Jünger zurück, und wandelten nicht mehr mit Ihm.”
Johannes 6:66
Sobald Gott durch Seinen Geist mittels Seines Wortes eine Vision Seines Willens gibt, erbebt dein Denken, deine Seele ebenfalls, bei fehlendem Wandeln im Licht jener Vision sinkst du in Knechtschaft gegenüber einem von Unserem Herrn nie eingenommenen Standpunkt. Gedanklicher Ungehorsam gegenüber der himmlischen Vision macht dich zum Sklaven Jesus Christus fremder Standpunkte. Blicke nicht auf jemand anderen und sage — Nun, wenn er diese Ansichten haben und gedeihen kann, warum kann ich es nicht? Du musst im Licht der dir gegebenen Vision wandeln und darfst dich weder mit anderen vergleichen noch sie richten, das liegt zwischen ihnen und Gott. Wenn du den Zusammenstoß eines dich erfreuenden Standpunkts mit der himmlischen Vision feststellst und debattierst, beginnen bestimmte Dinge sich in dir zu entwickeln — ein Besitzgefühl und ein Gefühl persönlichen Rechts, von Jesus Christus für nichts gehaltene Dinge. Er war immer gegen diese Dinge als die Wurzel alles Ihm Fremden. "Das Leben eines Menschen besteht nicht in der Fülle seines Besitzes." Wenn wir dies nicht erkennen, beruht es auf unserem Übergehen der Unterströmung der Lehre Unseres Herrn.
Wir neigen zum Zurücklehnen und Sonnen in der Erinnerung an unsere wunderbare Erfahrung. Wenn es im Neuen Testament einen durch Gottes Licht offenbarten Maßstab gibt und du ihm nicht gerecht wirst, und keine Neigung dazu empfindest, ist das der Anfang des Rückfalls, als Zeichen der fehlenden Antwort deines Gewissens auf die Wahrheit. Du kannst nach der Enthüllung einer Wahrheit niemals derselbe sein. Jener Augenblick kennzeichnet dich zum Weitergehen als wahrhaftigerer Jünger Jesu Christi oder zum Zurückgehen als Deserteur.