Tägliche Andacht

STELLVERTRETUNG

Er hat Ihn für uns zur Sünde gemacht. . . damit wir zur Gerechtigkeit Gottes gemacht würden. . .

2 Korinther 5:.21

Nach moderner Sicht starb Jesus wegen unserer Sünden aus Mitgefühl. Nach neutestamentlicher Sicht trug Er unsere Sünde nicht durch Mitgefühl, sondern durch Identifikation. Er wurde zur Sünde gemacht. Unsere Sünden sind aufgrund des Todes Jesu entfernt, und die Erklärung Seines Todes ist Sein Gehorsam gegenüber Seinem Vater, nicht Sein Mitgefühl mit uns. Wir sind bei Gott annehmbar nicht wegen unseres Gehorsams, oder wegen unseres Versprechens Dinge aufzugeben, sondern wegen des Todes Christi, und auf keinem anderen Weg. Wir nennen als Grund für Jesu Christi Kommen die Offenbarung der Vaterschaft Gottes, der liebenden Güte Gottes; das Neue Testament nennt als Grund Sein Hinwegtragen der Sünde der Welt. Nur den mit Ihm als Retter Bekanntgemachten offenbart Er Seinen Vater. Jesus Christus sprach zur Welt niemals von Sich selbst als Offenbarer des Vaters, sondern als ein Stein des Anstoßes (siehe Johannes 15:22- 24). Johannes 14:9 wurde zu Seinen Jüngern gesprochen.

Christi Tod für mich, also mein ungeschorenes Davonkommen, wird im Neuen Testament niemals gelehrt. Die im Neuen Testament gelehrte Wahrheit lautet "Er starb für alle" (nicht — Er starb meinen Tod), und durch Identifikation mit Seinem Tod kann ich von Sünde befreit werden, und Seine eigene Gerechtigkeit verliehen bekommen. Die im Neuen Testament gelehrte Stellvertretung ist zweifach: "Er machte Ihn zur Sünde für uns, obwohl Er keine Sünde kannte; damit wir in Ihm zur Gerechtigkeit Gottes gemacht würden." Ohne meine Entschlossenheit zur Herbeiführung der Gestaltwerdung Christi in mir ist Christus nicht für mich.

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Beginne jeden Tag mit einer stillen Zeit, die auf Christus ausgerichtet ist.

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