Tägliche Andacht

DIE VISION UND DIE WAHRHEIT

Zum Heiligsein berufen.

1 Korinther 1:2

Danke Gott für den Anblick deines ganzen bisher unerreichten Wesens. Du hast die Vision gehabt, aber du bist bei weitem noch nicht dort. Wenn wir im Tal sind, am Ort der Bewährung unserer möglichen Zugehörigkeit zu den Erwählten, kehren die meisten von uns um. Wir sind auf die notwendigen Schläge für unsere anstehende Umformung zur Gestalt der Vision nicht ganz vorbereitet. Wir haben unser gegenwärtiges Nichtsein gesehen, und Gottes Zielgestalt für uns, aber sind wir willig zur Formung der Vision durch Gottes "Hämmern zu Gestalt und Gebrauch"? Die Hammerschläge kommen stets auf alltägliche Weise und durch alltägliche Menschen.

Wir kennen zuweilen tatsächlich Gottes Vorsatz; es hängt von uns und nicht von Gott ab, ob wir die Vision in konkreten Charakter verwandeln lassen. Ziehen wir das Herumlungern auf dem Berg und das Leben in der Erinnerung an die Vision vor, werden wir im gewöhnlichen Stoff des menschlichen Lebens tatsächlich nutzlos sein. Wir müssen lernen im Vertrauen auf das in der Vision Gesehene zu leben, nicht in Ekstasen und bewusster Betrachtung Gottes, sondern in konkreten Wirklichkeiten im Licht der Vision bis zum Erreichen der wahrhaftigen Wirklichkeit zu leben. Jeder Teil unserer Schulung weist in diese Richtung. Lerne Gott für die Bekanntgabe Seiner Forderungen zu danken.

Das kleine "Ich bin" schmollt immer über Gottes Wort tue. Lass das kleine "Ich bin" in Gottes Entrüstung zusammenschrumpfen — "ICH BIN DER ICH BIN hat dich gesandt." Er muss herrschen. Wie durchdringend ist doch die Erkenntnis von Gottes Kenntnis unseres Wohnorts, und unserer als Kriechverstecke benutzten Hundehütten! Wie ein Blitzstrahl wird Er uns aufstöbern. Kein Mensch kennt Menschen wie Gott.

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Beginne jeden Tag mit einer stillen Zeit, die auf Christus ausgerichtet ist.

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