DÄMPFT DEN GEIST NICHT
“Dämpft den Geist nicht.”
1 Thessalonicher 5:19
Die Stimme des Geistes ist so sanft wie ein Zephyr, bei fehlender vollkommener Gemeinschaft mit Gott so sanft, dass du sie niemals hörst. Die Hemmungen des Geistes kommen auf ganz außergewöhnlich sanfte Weisen, und bei unzureichender Empfindlichkeit für Seine Stimme wirst du sie dämpfen, und dein persönliches geistliches Leben wird beeinträchtigt werden. Seine Hemmungen kommen immer als eine stille leise Stimme, eine nur für den Heiligen bemerkbare kleine Stimme.
Hüte dich wenn du im persönlichen Zeugnis zurückgreifen und sagen musst — "Einst, vor so vielen Jahren, wurde ich gerettet." Wenn du im Licht wandelst, gibt es keinen Rückblick, die Vergangenheit ist in das gegenwärtige Wunder der Gemeinschaft mit Gott eingegossen. Außerhalb des Lichts wirst du zum sentimentalen Christen und lebst von Erinnerungen, dein Zeugnis hat einen harten, metallischen Ton. Hüte dich vor der Ausbesserung einer gegenwärtigen Lichtwandelverweigerung durch Erinnerung an frühere Lichtwandelerfahrungen. Wann immer der Geist hemmt, halte inne und bringe die Sache in Ordnung, oder du wirst Ihn damit unwissentlich weiter betrüben.
Führt Gott dich an eine von dir beinahe aber nicht ganz durchschrittene Krise heran, führt Er die Krise erneut planvoll herbei, aber sie wird nicht so scharf sein wie zuvor. Es wird weniger Wahrnehmung Gottes und mehr Demütigung über den Ungehorsam geben; und wenn du den Geist weiter betrübst, kommt die Zeit der unwiederholbaren Krise, von dir durch das Wegbetrüben Seiner Person herbeigeführt. Aber wenn du durch die Krise hindurchgehst, wird es den Lobpsalm an Gott geben. Sympathisiere niemals mit dem Gott fortwährend verletzenden Ding. Gott muss das zu beseitigende Ding verletzen.