Tägliche Andacht

NACH DEM GEHORSAM — WAS?

Und sogleich nötigte Er Seine Jünger in das Schiff zu steigen, und auf die andere Seite zu gehen. . . .

Markus 6:45-52

Wir neigen zu der Vorstellung, bei Seinem Nötigen und unserem Gehorsam werde Jesus Christus uns zu einem Erfolg führen, der groß ist. Wir dürfen unsere Träume vom Erfolg niemals als Gottes Absicht für uns hinstellen; Seine Absicht kann genau das Gegenteil sein. Wir stellen uns Gottes Führung zu einem bestimmten Ende vor, einem gewünschten Ziel; das tut Er nicht. Das Erreichen eines bestimmten Endes ist nur ein Nebenumstand. Was wir den Prozess nennen, nennt Gott das Ende.

Was ist mein Traum von Gottes Absicht? Seine Absicht ist dass ich jetzt von Ihm und Seiner Kraft abhänge. Wenn ich mitten im Aufruhr ruhig und unverwirrt bleiben kann, ist das das Ende der Absicht Gottes. Gott arbeitet nicht auf einen bestimmten Abschluss hin; Sein Ende ist der Prozess — dass ich Ihn auf den Wellen wandeln sehe, kein Ufer in Sicht, kein Erfolg, kein Ziel, nur die absolute Gewissheit dass alles in Ordnung ist weil ich Ihn auf dem Meer wandeln sehe. Es ist der Prozess, nicht das Ende, der Gott verherrlicht.

Gottes Schulung ist für jetzt, nicht für später. Seine Absicht ist für diese Minute, nicht für etwas in der Zukunft. Wir haben nichts mit dem Danach des Gehorsams zu tun; wir geraten ins Unrecht wenn wir an das Danach denken. Was Menschen Schulung und Vorbereitung nennen, nennt Gott das Ende.

Gottes Ende ist mich erkennen zu lassen dass Er gerade jetzt auf dem Chaos meines Lebens wandeln kann. Wenn wir ein weiteres Ende im Blick haben, achten wir nicht hinreichend auf die unmittelbare Gegenwart: wenn wir erkennen dass Gehorsam das Ende ist, dann ist jeder Augenblick wie er kommt kostbar.

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Beginne jeden Tag mit einer stillen Zeit, die auf Christus ausgerichtet ist.

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