BIN ICH SO SELIG?
“Selig sind . . .”
Matthäus 5:3-10
Wenn wir die Äußerungen Jesu zum ersten Mal lesen scheinen sie wunderbar einfach und nicht verblüffend, und sie sinken unbemerkt in unser unbewusstes Denken. Beispielsweise, scheinen die Seligpreisungen lediglich sanfte und schöne Gebote für alle weltfremden und nutzlosen Menschen, aber von sehr geringem praktischem Nutzen in der harten Alltagswelt in der wir leben. Wir finden bald, jedoch, dass die Seligpreisungen das Dynamit des Heiligen Geistes enthalten. Sie explodieren, sozusagen, wenn die Umstände unseres Lebens sie dazu veranlassen. Wenn der Heilige Geist eine dieser Seligpreisungen in unsere Erinnerung bringt sagen wir — 'Was für eine verblüffende Äußerung das ist!' und wir müssen entscheiden ob wir die gewaltige geistliche Umwälzung annehmen werden die in unseren Umständen hervorgebracht werden wird wenn wir Seinen Worten gehorchen. So wirkt der Geist Gottes. Wir müssen nicht von Neuem geboren sein um die Bergpredigt wörtlich anzuwenden. Die wörtliche Auslegung der Bergpredigt ist ein Kinderspiel; die Auslegung durch den Geist Gottes während Er die Äußerungen Unseres Herrn auf unsere Umstände anwendet ist die strenge Arbeit eines Heiligen.
Die Lehre Jesu steht zu unserer natürlichen Betrachtungsweise der Dinge in keinem Verhältnis und sie kommt anfangs mit erstaunlichem Unbehagen daher. Wir müssen unseren Wandel und Lebenswandel langsam entlang der Linie der Gebote Jesu Christi formen während der Heilige Geist sie auf unsere Umstände anwendet. Die Bergpredigt ist keine Sammlung von Regeln und Vorschriften: sie ist eine Äußerung des Lebens das wir führen werden wenn der Heilige Geist Seinen Willen mit uns durchsetzt.