DER GEISTLICHE HEILIGE
“Dass ich Ihn erkenne.”
Philipper 3:10
Die Initiative des Heiligen richtet sich nicht auf Selbstverwirklichung, sondern darauf Jesus Christus zu erkennen. Der geistliche Heilige glaubt nie Umstände seien zufällig, oder denkt von seinem Leben als weltlich und geweiht; er sieht alles worin er hingeworfen wird als das Mittel die Erkenntnis Jesu Christi zu gewinnen. Eine verwegene rückhaltlose Hingabe umgibt ihn. Der Heilige Geist ist entschlossen dass wir Jesus Christus in jedem Lebensbereich verwirklichen, und Er wird uns immer wieder zum selben Punkt zurückbringen bis wir es tun. Selbstverwirklichung führt zur Inthronisierung der Arbeit; wohingegen der Heilige Jesus Christus in seiner Arbeit inthronisiert. Ob es Essen oder Trinken oder das Waschen von Jüngerfüßen sei, was immer es ist, wir müssen die Initiative ergreifen Jesus Christus darin zu verwirklichen. Jede Phase unseres konkreten Lebens hat ihr Gegenstück im Leben Jesu. Unser Herr verwirklichte Seine Beziehung zum Vater selbst in der niedrigsten Arbeit. "Jesus wusste . . . dass Er von Gott gekommen war, und zu Gott ging . . . nahm ein Tuch . . . und begann die Füße der Jünger zu waschen."
Das Ziel des geistlichen Heiligen ist "dass ich Ihn erkenne." Kenne ich Ihn dort wo ich heute bin? Wenn nicht, versage ich Ihm. Ich bin hier nicht um mich selbst zu verwirklichen, sondern um Jesus zu erkennen. In christlicher Arbeit ist die Initiative allzu oft die Erkenntnis dass etwas getan werden muss und ich es tun muss. Das ist nie die Haltung des geistlichen Heiligen, sein Ziel ist die Verwirklichung Jesu Christi unter all seinen jeweiligen Umständen sicherzustellen.