Tägliche Andacht

ABER EINE SO AUSGESPROCHENE UNWISSENHEIT IST KAUM GLAUBLICH!

Wer bist Du, Herr?

Apostelgeschichte 26:15

"Der Herr sprach so zu mir mit starker Hand." Es gibt kein Entrinnen wenn unser Herr spricht, Er kommt immer mit einer Festnahme des Verstandes. Ist die Stimme Gottes unmittelbar zu dir gekommen? Wenn ja, kannst du das vertraute Drängen ihres Sprechens zu dir in der von dir am besten gekannten Sprache nicht verwechseln, nicht durch deine Ohren, sondern durch deine Umstände.

Gott muss unser entschlossenes Vertrauen auf unsere eigenen Überzeugungen zerstören. "Dieses Tun erkenne ich als meine Pflicht" — und plötzlich spricht die Stimme Gottes auf eine uns durch die Offenbarung der Tiefen unserer Unwissenheit überwältigende Weise. Wir haben unsere Unwissenheit über Ihn gerade in der von uns beschlossenen Art des Dienstes für Ihn gezeigt. Wir dienen Jesus mit einem Ihm fremden Geist, wir verletzen Ihn durch unsere Verteidigung Seiner Sache, wir treiben Seine Ansprüche im Geist des Teufels voran. Unsere Worte klingen ganz richtig, aber unser Geist ist der eines Feindes. "Er tadelte sie, und sprach, Ihr wisst nicht wes Geistes ihr seid." Der Geist unseres Herrn in einem Seiner Verteidiger wird in 1 Korinther 13 beschrieben.

Habe ich Jesus durch den eifrigen Entschluss zu eigenmächtigem Dienst für Ihn verfolgt? Wenn mein Pflichtgefühl mit einer Verletzung Seiner Person einhergeht, war es gewiss nicht meine Pflicht, denn sie hat nicht den sanftmütigen und stillen Geist gefördert, sondern den Geist der Selbstzufriedenheit. Wir bilden uns jedes Unangenehme als unsere Pflicht ein! Ist das irgendwie dem Geist unseres Herrn ähnlich — "Ich habe Freude daran Deinen Willen zu tun, o Mein Gott."

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Beginne jeden Tag mit einer stillen Zeit, die auf Christus ausgerichtet ist.

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