ERINNERE DICH AN DAS WORAN GOTT SICH ERINNERT
“Ich erinnere mich . . . an die Güte deiner Jugend.”
Jeremia 2:2
Bin ich so spontan gütig zu Gott wie früher, oder erwarte ich nur Gottes Güte zu mir? Bin ich voll kleiner Dinge zur Freude Seines Herzens über mich, oder winsle ich wegen des schweren Gangs der Dinge für mich? Es gibt keine Freude in der das von Gott Geschätzte vergessenden Seele. Es ist ein großer Gedanke dass Jesus Christus mich braucht — "Gib Mir zu trinken." Wie viel Güte habe ich Ihm in der vergangenen Woche gezeigt? Bin ich in meinem Leben gütig zu Seinem Ruf gewesen?
Gott sagt zu Seinem Volk — Ihr liebt Mich jetzt nicht, aber Ich erinnere Mich an die Zeit eurer Liebe — "Ich erinnere Mich . . . an die Liebe deines Brautstands." Bin ich so voll von der verschwenderischen Liebe zu Jesus Christus wie am Anfang, als ich für den Beweis meiner Ergebenheit gegenüber Ihm keine Mühe scheute? Findet Er mich in Erinnerung an die Zeit meiner Gleichgültigkeit gegen alles außer Ihm selbst? Bin ich jetzt dort, oder bin ich in meiner Liebe zu Ihm klug geworden? Bin ich so sehr in Ihn verliebt dass mein Zielort für mich keine Rolle spielt? Oder halte ich nach der mir gebührenden Achtung Ausschau; und wäge ab wie viel Dienst ich leisten sollte?
Wenn ich, bei meiner Erinnerung an Gottes Erinnerung an mich, Ihn nicht mehr als den früher für mich Gewesenen erkenne, soll es Scham und Demütigung hervorbringen, denn diese Scham wird die gottgemäße zur Buße führende Betrübnis bringen.